Kitty Kat
Willkommen auf der ersten Fanpage über Kitty Kat.Ich bekomme viele Infos die ich hier weitergeben möchte über Kritik im Gästebuch würd ich mich freuen.
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KITTY KAT

“You see, sometimes I'm good. Oh, I'm very good.
But sometimes I'm bad. But only as bad as I wanna be.
Freedom is power!” - Catwoman, Epilog

Es knurrt! Es faucht! Es lebt! Es zeigt seine Krallen und schreit mit jeder Körperfaser: Seid bereit! Kein Stein bleibt auf dem anderen. Welten kollidieren. Die Geschichte muss neu geschrieben werden. Kein Superlativ, keine Übertreibung, kein Hype ist zu gross.

Nach einem guten Jahrzehnt im Trainingslager nimmt sich KITTY KAT die Freiheit, am 28.August mit “Miyo!” ein Debüt zu veröffentlichen, welches die Geschlechterrollen im deutschen HipHop neu definiert und damit einer kommenden Generation als Vorbild dienen wird. An diesem Album müssen sich alle künftigen “Rap-Queens” messen und messen lassen. Aber auch die Mehrheit der Boys sollte sich besser ein Beispiel an der Berlinerin nehmen. Denn mit KITTY KAT kehrt das zurück, was Rap in unseren Breiten so lange gefehlt hat: Eine Stimme der Leidenschaft und Freiheit.

Wie bei den verschiedenen Inkarnationen von Catwoman gibt es auch hinter der Maske der KITTY KAT ein braves Mädchen. Besser: Eine junge Frau, die hart arbeitet, die sich nichts schenkt, die Opfer bringt. Ganz einfach, weil sie tun muss, was eine starke Frau tun muss. Sie hat eine Mission und der wird sie folgen. Unbeirrbar, gegen alle Widerstände. Versagen ist keine Option. Das stellt sie nicht zuletzt in ihren Raps klar.

“Und wenn ich fall', dann steh ich wieder auf.
Ich fang' von Null an, egal, ich nehm' das alles in Kauf.
Ich bin tough, nichts kann mich halten,
ich bin dafür zu stark, ich gehe meinen Weg auch alleine,
wenn mich keiner mehr mag, (...)
ich mach, was mir gefällt -
ich allein gegen die Welt.” - KITTY KAT, ”Steh wieder auf”

1982 in Berlin geboren und im beschaulichen Augsburg aufgewachsen, kehrt Katharina Löwel 2003 in ihre Heimatstadt zurück. Während des nächtlichen Streunens durch die dunklen Gassen verwandelt sie sich in KITTY KAT. Das ist der Moment, auf den sie bereits ein halbes Leben gewartet hat - seit sie mit ca. 12 erstmals gespürt hat, dass sie dazu bestimmt ist, Rap zu machen. Die Jungs haben früher über ihre Baggy Pants gelacht, über die Timbaland Boots und die viel zu weiten XXXL-Shirts. Aber das Mädchen, das sie Kat nannten, hat sich davon nicht beirren lassen. Und jetzt ist sie dort, wo sie alle sehen und hören können.

“So richtig mit Rap angefangen habe ich dann mit 14, nur so für mich. Ich hatte nie jemanden, mit dem ich das machen konnte, das war eine Leidenschaft, die ich für mich selbst entwickelt habe. Weil mich meine Mutter alleine erzogen hat, war ich nachmittags immer allein Zuhause und hab mir meine Zeit damit vertrieben, in mein Büchlein zu schreiben und dabei meine Gefühle zu verarbeiten, generell einfach alles rauszulassen. Das war meine Welt. Und irgendwann stand fest, ich will das zu meinem Beruf machen, Musikerin werden. In Augsburg ging nicht viel, also hiess es für mich, Sachen packen und ab nach Berlin. Für mich war klar, ich will nicht Klinken putzen. Die Leute sollten zu mir kommen. Ich musste also so gut werden, dass ich die nötige Aufmerksamkeit bekomme...”

Aufmerksamkeit hat sie inzwischen im Überfluss, der Weg dorthin war nicht immer einfach. Die amerikanische Rap-Legende Tim “Fuck Compton” Dog muss ihr zunächst mal ausreden, weiterhin auf englisch rappen zu wollen. Kein einfacher Schritt für eine Frau, die mit den Grossen des Games, mit Biggie und Missy aufgewachsen ist. Aber sie lässt sich überzeugen, Deutsch ist ihre Sprache, Deutsch ist ihr Weg. Durch den befreundeten KC Da Rockee kommt KITTY KAT in Berlin erstmals mit dem damals noch relativ unbekannten Paul NZA zusammen. In dessen Studio lernt sie schliesslich FLER, SIDO und all die anderen AGGRO-Jungs kennen. Es kommt, wie es bei so einem Talent kommen muss.

Zwischen 2005 und 2008 bringt es KITTY KAT auf nicht weniger als insgesamt 50 Veröffentlichungen - Features, Solotracks, Compilation- und Mixtape-Beiträge. Vor allem ihre Guestspots auf den letzten beiden Sido-Alben und ihre Tracks auf der “AGGRO Ansage Nr.8” sorgen dafür, dass KITTY KAT in aller Munde ist. Ihr Debüt wird zum sehnlichst erwarteten HipHop-Album des Jahres. Am 28.August ist es endlich soweit, „Miyo!“ kommt. Ein Album, das vor Leidenschaft, Kraft und Vielfältigkeit nur so strotzt.

Tracks wie “Kitty Kat”, “Eine von Euch” und “Steh wieder auf ” zeichnen eine bewegte Geschichte nach. Diese sehr eigene Erfolgs-Story sollte insbesondere einer weiblichen Hörerschaft als Motivationsprogramm dienen. “Wenn Pussy eine Aktie wäre, hinge die zur Zeit ganz schon im Keller”, lacht die 27jährige. Höchste Zeit, dem einzig wirklich etablierten Frauenbild im HipHop, der Bitch, etwas Positives entgegenzuhalten. Das hat KITTY KAT längst geschafft. Und das Schönste ist, dass sie sich dafür gar nicht gross bemühen oder gar verstellen musste. Es sind die Fakten, die für sie sprechen.

Auf ihrem komplett selbst geschriebenen und produzierten (auch das sollte man in diesen Tagen noch erwähnen!) Debüt präsentiert sich eine lustbetonte Frau, die von einer schonungslosen Ehrlichkeit getrieben wird und dafür den gebührenden Respekt einfordert. Die reine KITTY KAT ist Beweis genug, dass sich die Ära der Testosteron-Raps ihrem Ende zuneigt. Die Rettung des HipHops liegt also in den Händen der Frauen. Irgendwie haben wir das ja schon lange geahnt. Aber bis vor kurzem hätte niemand vermutet, dass eine Rettung soviel Spass machen könnte...